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Fünf Fragen an Roswitha Beck

Roswitha Beck ist Bürgermeisterin der Gemeinde Schwenningen und Mitglied im Lenkungskreis des Konversionsraums Alb. In ihrer Funktion entscheidet sie mit über die Zusammenarbeit der Kommunen innerhalb dieser Raumschaft. Das Besondere ist, dass die Gemeinde Schwenningen nicht im Zollernalbkreis liegt und auch an der Konversion in Sigmaringen beteiligt ist.

1. Frage: Die Gemeinde Schwenningen ist Teil des Konversionsraums Alb. Eines der Ziele dieses Zusammenschlusses ist die Förderung der interkommunalen Kooperation. Warum ist für Sie die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen wichtig?

Schwenningen ist eine kleine Gemeinde mit knapp 1.700 Einwohnern im Landkreis Sigmaringen direkt an der Landkreisgrenze zum Zollernalbkreis und zum Kreis Tuttlingen gelegen. An Grenzen darf das Denken und Arbeiten nicht aufhören, Zusammenarbeit auch über Grenzen hinweg, ist unumgänglich, zumal einzelne Kommunen in einer Region meist vor denselben Problemen stehen. Durch Kooperationen können Kräfte für ganze Regionen gebündelt und große Lösungen zusammen angegangen werden. Zu glauben, jede Kommune sei für sich die Wichtigste, ist längst überholt und vor allem durch gesetzliche Vorgaben ist immer mehr Spezialwissen erforderlich. Durch kommunale Zusammenarbeit können auch Ressourcen geschont und weitreichendere Lösungen gesucht werden.

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 Schneck

Fünf Fragen an Bernd Schneck

Bernd Schneck ist Geschäftsführer des Naturparks Obere Donau und Mitglied im Lenkungskreis des Konversionsraums Alb. 

1. Frage: Herr Schneck, Sie sind Geschäftsführer des Naturparks Obere Donau mit Sitz in Beuron. Könnten Sie bitte unseren Lesern mit ein paar Worten erklären, welche Aufgabe der Naturpark hat.

In ganz wenigen Worten kann man stark vereinfacht sagen, der Naturpark Obere Donau soll eine hochwertige Natur und touristisch interessante Region so erhalten, pflegen und weiterentwickeln, dass nachhaltig eine Balance zwischen dem Schutz der Natur und den Erholungswünschen des Menschen, egal ob er nun hier wohnt oder zu Gast ist, erhalten bleibt oder wieder hergestellt wird.

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Fünf Fragen an Dr. Dirk Seidemann

Dr. Dirk Seidemann ist Leiter des Regionalverbandes Neckar-Alb. In seiner Funktion entscheidet er mit über die Raumordnung und den Bedingungen für die Wirtschaftsförderung in den Landkreises Reutlingen, Tübingen und Zollernalb. Diese Aufgabe hat große Bedeutung für den zukünftigen Gewerbe- und Industriepark Zollernalb.

1. Frage: Der Regionalverband hat Einfluss auf die Ausweisung von Wohngebieten sowie von Gewerbe- und Industriegebieten. Damit beeinflusst er die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig. Können Sie uns bitte zusammenfassend sagen, was Ihre Aufgabe ist.

Der Regionalverband Neckar-Alb ist zuständig für die Regionalplanung in unserer Region. Mit dem Regionalplan werden der Rahmen und die Entwicklungsziele im Bereich der regionalen Siedlungsstruktur und -entwicklung, der Freiraumstruktur und des Freiraumschutzes und der Infrastrukturentwicklung für die drei Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis formuliert. Regionalplanung sorgt dabei für den Ausgleich zwischen den einzelnen Raumnutzungsansprüchen, so dass die Entwicklung der Region gestärkt und gleichzeitig die Qualitäten der Region im Zusammenspiel Siedlung und Landschaft erhalten bleiben. Nachhaltigkeit ist hierbei ein wesentliches Element.

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 Maier

Fünf Fragen an Michael Maier

Michael Maier ist Bürgermeister in Winterlingen und Mitglied im Lenkungskreis des Konversionsraums Alb. In seiner Funktion entscheidet er mit über die Zusammenarbeit der Kommunen innerhalb dieser Raumschaft und damit auch über ihre weitere Entwicklung.

1. Frage: Die Gemeinde Winterlingen ist Teil des Konversionsraums Alb. Eines der Ziele dieses Zusammenschlusses ist die Förderung der interkommunalen Kooperation. Warum ist für Sie die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen wichtig?

Die Aufgaben einer Kommune werden immer mehr von gesetzlichen Vorgaben, Erschwernissen und Spezialwissen beeinflusst. Kleinere Kommunen stehen immer öfter vor dem Problem, das notwendige „Know how“ nicht mehr vorhalten zu können. Deshalb macht es Sinn, durch die kommunale Zusammenarbeit, sei es in den Bereichen Marketing, Bauleitplanung, Verwaltung, Bauhof, Forst etc., die Kräfte zu bündeln und die Dinge gemeinsam anzugehen. In den Bereichen Abwasserentsorgung und Wasserversorgung hat sich diese kommunale Zusammenarbeit in Zweckverbänden ja schon seit vielen Jahrzehnten bewährt. 

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Foto Konzelmann

Fünf Fragen an Klaus Konzelmann

Klaus Konzelmann ist Oberbürgermeister der Stadt Albstadt und im Lenkungskreis des Konversionsraums Alb. In seiner Funktion entscheidet er mit über die Zusammenarbeit der Kommunen innerhalb dieser Raumschaft und damit auch über ihre weitere Entwicklung.

1. Frage: Die Stadt Albstadt ist Teil des Konversionsraums Alb. Eines der Ziele dieses Zusammenschlusses ist die Förderung der interkommunalen Kooperation. Warum ist für Sie die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen wichtig?

Für uns spielt die Gemeinschaft in der Region eine ganz wichtige Rolle. Albstadt ist schon sehr lange offen für Kooperationen. Wir sehen es so, dass nur eine effektive Zusammenarbeit die Region voranbringt. Begonnen von der Gründung zweier Ferngasgesellschaften über die Zusammenarbeit bei Ver- und Entsorgung sowie die Unterstützung Dritter bei der Einführung der Doppik sowie der Gemeindekasse sind wir sehr vielfältig unterwegs. Wir sind auch immer offen für neue Wege und neue Kooperationen. Zusammenfassend kann für uns als Stadt Albstadt festgestellt werden: Nur gemeinsam sind wir stark!

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