5 Fragen an...

In der Rubrik „Fünf Fragen an ...“ sprechen wir über Themen zum Konversionsraum Alb.

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Fünf Fragen an Klaus Konzelmann

Klaus Konzelmann ist Oberbürgermeister der Stadt Albstadt und im Lenkungskreis des Konversionsraums Alb. In seiner Funktion entscheidet er mit über die Zusammenarbeit der Kommunen innerhalb dieser Raumschaft und damit auch über ihre weitere Entwicklung.

1. Frage: Die Stadt Albstadt ist Teil des Konversionsraums Alb. Eines der Ziele dieses Zusammenschlusses ist die Förderung der interkommunalen Kooperation. Warum ist für Sie die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen wichtig?

Für uns spielt die Gemeinschaft in der Region eine ganz wichtige Rolle. Albstadt ist schon sehr lange offen für Kooperationen. Wir sehen es so, dass nur eine effektive Zusammenarbeit die Region voranbringt. Begonnen von der Gründung zweier Ferngasgesellschaften über die Zusammenarbeit bei Ver- und Entsorgung sowie die Unterstützung Dritter bei der Einführung der Doppik sowie der Gemeindekasse sind wir sehr vielfältig unterwegs. Wir sind auch immer offen für neue Wege und neue Kooperationen. Zusammenfassend kann für uns als Stadt Albstadt festgestellt werden: Nur gemeinsam sind wir stark!

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Fünf Fragen an Jürgen Greß

Jürgen Greß ist Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Zollern-Alb. 

1. Frage:  Herr Greß, Sie sind seit 26 Jahren Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Zollern-Alb und betreuen ca. 900 Mitgliedsunternehmen. In vielen Regionen in Baden-Württemberg haben die Handwerksbetriebe große Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Wie sieht die Situation im Konversionsraum Alb aus?

Selbstverständlich suchen auch in unserer Region viele Handwerksbetriebe, oftmals verzweifelt, nach qualifizierten Mitarbeitern. Dieser Facharbeitermangel setzt mittlerweile die Grenzen des Wachstums. Gerade im Bereich Hechingen nahe der B 27 und den Bereichen nahe an der A 81 von Haigerloch bis Rosenfeld verlieren wir Facharbeiter in Richtung Industrie. Im Konversionsraum ist die Situation leicht besser, da gerade im ländlichen Raum der Stellenwert des Handwerks immer noch höher ist. 

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Christoph Larsén Mattes

Fünf Fragen an Christoph Larsén-Mattes

Christoph Larsén/Mattes ist Geschäftsführer und Inhaber der Mattes & Ammann GmbH & Co. KG.

1. Frage:  Herr Larsén/Mattes - Sie sind Inhaber eines großen in Meßstetten-Tieringen ansässigen Textilunternehmens. Können Sie uns bitte kurz sagen, seit wann Ihr Unternehmen dort ansässig ist, was dort hergestellt wird und wie Sie die vergangene Entwicklung beurteilen?

Die Firma Mattes & Ammann wurde im Jahr 1951 vom Großvater von Herrn Mattes, Herrn Christoph Mattes sowie dem ersten Mann seiner Tochter, Herrn Albrecht Ammann, gegründet.

Die Firma Mattes & Ammann stellt heute textile Maschenware zum Einsatz für die technische Industrie wie zum Beispiel Automobilindustrie her, verkauft ihr Gut per Rolle, ca. 50 Millionen Quadratmeter per Jahr.

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Portrt Foto Frank Schroft

Fünf Fragen an Bürgermeister Frank Schroft

Frank Schroft ist Bürgermeister der Stadt Meßstetten und Vorsitzender des Konversionsraums Alb. In seiner Funktion entscheidet er maßgeblich über die Weiterentwicklung der ehemaligen Zollernalb-Kaserne.

1. Frage: Die Stadt Meßstetten hat sich gemeinsam mit anderen Kommunen zum Konversionsraum Alb zusammengeschlossen. Warum gemeinsam? Die ehemalige Kaserne liegt doch in Meßstetten?

Das Denken, das sich allein auf die eigene Kommune konzentrierte, ist obsolet geworden und hat sich überlebt. Es muss sich endlich die Erkenntnis durchsetzen, dass es zum Wohle aller Kommunen in einer Region ist, wenn sich alle gut entwickeln. 
Bei einem auch flächenmäßig so bedeutenden Projekt wie die Weiternutzung des 55 ha großen Konversionsgeländes ist das Miteinander der umliegenden Kommunen von Anfang an ein erheblicher Vorteil. Interkommunale Zusammenarbeit schafft Synergie und verteilt sowohl die Last als auch den Erfolg auf mehrere Schultern.

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